Freitag, 28. Mai 2010 Übernachtung der Klasse 10b3 auf dem Schulgelände

 

Es ist Tradition an der DEO, dass die zehnten Klassen zum Ende des Schuljahres mit ihrem Lehrer auf dem Schulgelände übernachten. Also erklärten sich der Oberstufenkoordinator und die technische Leitung mit der Übernachtung von Petra´s 10b3 einverstanden. Ich bot mich Petra zur Unterstützung an und weil wir im Unimog übernachteten, wurde es fast ein Familien- Event.

Als Übernachtungsort mussten die Klassenzimmer der Mittelstufe in den Pavillons im hinteren Teil des Schulgeländes her halten. Wir wollten natürlich den Unimog als Schlafstelle nutzen. Das sollte am Ort des Geschehens sein, um Ausschreitungen der aufgedrehten Bande zu verhindern. Leider ist die direkte Zufahrt zum hinteren Teil des Schulgeländes mit einer Durchfahrtshöhe von 2,7m zu niedrig für unser Einemilliardesternehotel. So musste ein etwas unkonventioneller Weg vom Lehrerparkplatz am Schwimmbad vorbei über zwei kleine Treppen gewählt werden, um zu den Pavillons zu kommen. Ein Klacks für den Unimog. ;)

Die Klasse hatten den Nachmittag mit einer nicht enden wollenden Wasserschlacht ihren Spaß. Jungs beschäftigt man zuverlässig und nachhaltig, indem man ihnen einen Fußball gibt und einen Sportplatz. Die Mädchen machten Musik und Show mit der in Ägypten notwendigen Lärmentwicklung. Das Event zog sich bis spät in die Nacht, da einige Jungs durchmachen wollten. Das klappte nicht ganz. Es kam irgendwann in aller Frühe dann doch zu Anfällen von Müdigkeit und der Schlaf zu seinem Recht. Es fanden sich auch stille Beobachter ein, wie eine kleine Katze.

Ich fand Petras Klasse in Ordnung und wir hatten abgesehen von ein paar Grenzziehungen alle eine Menge Spaß. Eine solche Rasselbande am Höhepunkt der Pubertät ist nicht einfach im Zaum zu halten. Ein kleines Scharmützel mit dem Schulleiter konnten wir aber entschärfen. Alles in Allem benahmen sich alle Jungs und Mädels anständig. Ich hatte jedenfalls Spaß an der Übernachtung mit Petras Klasse. Es kostete uns beide trotzdem viel Kraft und wir waren um Zehn Uhr ziemlich müde.

Ein erholsamer Schlaf wurde es nicht, da die nahe Shera Dokki rund um die Uhr einen Höllenlärm aus Fahrzeugen und dem unvermeidlichen Gehupe erzeugt.

Am Vormittag nach dem Aufräumen, was leidlich funktionierte, beendeten wir die Übernachtung mit einem gemeinsamen Frühstück im Cafe Cilantro.

 

 

Hallo 10b3, ich finde ihr seid eine gute Klasse und ihr seid alle schwer in Ordnung.

 

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